 Ausschnitt aus Bochumer Anzeiger vom 05.06.1931
Anschrift: Kulmer Straße 21-27, Ecke Hattinger Straße Stadt: Bochum-Wiemelhausen (Ehrenfeld) Link:
Architekt: Clemens Schürmann, Münster Ausführung: Bauherr: Stadt Bochum Besitzer:
Quelle: Zustand: nicht erhalten Denkmalschutz: nein
1903 Schließung der ehemaligen Aschebahn an der Freudenbergstraße in Hamme 14.07.1924 Einweihung einer neuen Zementbahn an der Hattinger Straße 1929 Neubau der Radrennbahn an gleicher Stelle mit Verbreiterung der Bahnen, Kurvenüberhöhung von 4,89 m und neuer Tribünenanlage 04.06.1931 Eröffnung der neuen Bahn 1977 Abbruch der Radrennbahn für Neubau von zwei Wohnhochhäusern Weitere Quelle: Bochumer Anzeiger vom 11.07.1929, 04.12.1930, 15.04.1931 ("Rascher Fortschritt der Radrennbahn-Arbeiten. Die Arbeiten an der neuen Radrennbahn sind in den letzten Wochen mächtig vorwärts gekommen. Vor 14 Tagen bereits erfolgte die Fertigstellung des Tunnels zur Innenbahn. Kurz darauf wurde mit der Fundamentierung des Rennbahnrestaurants begonnen, das heute schon bis zum ersten Stockwerk hochgebaut ist. Nunmehr wurde der Anfang zur Betonierung der eigentlichen Fahrbahn gemacht, die ebenfalls erstaunliche Fortschritte gemacht hat. Wenn in Kürze noch mit dem Tribünenbau begonnen werden kann, ist zu hoffen, dass die neue Radrennbahn zum vorgesehenen Termin (Himmelfahrt) fertiggestellt und in Betrieb genommen wird."), 22.05.1931 ("Die Inbetriebnahme der Radrennbahn erfolgt am 31. Mai. Die letzten Arbeiten gehen der Vollendung entgegen."), 30.05.1931 ("Die Bochumer Radrennbahn ist fertig. Am kommenden Sonntag hat sie ihre Eignungsprobe zu bestehen. [...] Schon die Trainingsrennen haben bewiesen, dass die Anlage qualitativ nur noch mit der Elberfelder Bahn in Deutschland verglichen werden kann. [...] Die fast steilen Kurven lassen für Rennen hinter Motoren Geschwindigkeiten bis zu 85 Kilometer zu, bei Motorradrennen sogar 100 bis 105 Kilometer. Bei einem Tempo von 60 Kilometer liegt der Fahrer in den Kurven senkrecht zur Bahn, bei 90 Kilometer kommt er in den Gleitwinkel. Der Erbauer der Bahn, der frühere bewährte Rennfahrer Schürmann (Münster) hat alle aus seiner Praxis gemachten Erfahrungen beim Bau der Bahn berücksichtigt. [...] Etwas idealer hätte man sich die Größe der Zuschauerränge denken können. Immerhin hat die Anlage ein Fassungsvermögen von etwa 6.000 Zuschauern, das sich bei Benutzung des Innenraums noch um 2.000 erhöht. [...] Die Tribüne, die noch nicht überdacht ist, bietet 600 Zuschauern Platz. [...]"), 01.06.1931 (Verlegung der Einweihung mit dem ersten Radrennen auf den 04.06.1931 wegen schlechten Wetters), 04.06.1931 und 05.06.1931
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