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Bauten der Zeche Lothringen

Zeche Lothringen I und II

Bauzeit: ab 1872
Ort: Lothringer Straße
Architekt: -
Bauherr: Gewerkschaft Lothringen

Quelle: [Hus98], [Her03], [Kul96], [Kul00]
Zustand: nur einzelne Ge-
bäude verändert erhalten

Ansichtskarte mit Blick von Osten 1915 gelaufen

02.08.1872 Gründung der Gewerkschaft Lothringen

1872 Teufbeginn Sch. 1

Zeche Lothringen I und II

Ansichtskarte mit Blick von Südwesten ungelaufen

1874 Werkstattgebäude mit Büro und Pferdestall, Lagergebäude für Maschi-
nen, Beamtenwohnhaus und 4 Arbeiterwohnhäuser

1880 Förderbeginn Sch. 1 (rechts)

1883 Bau Kohlenwäsche

1884 Teufbeginn Wetter-
schacht (ab 1919 Sch. 6)

1886 Inbetriebnahme der Brikettfabrik

Zeche Lothringen I und II

Ansichtskarte mit Verladebahnhof (Blick von Westen) ungelaufen

1895 Teufbeginn Schacht 2 (links)

1896 Förderbeginn Sch. 2 u. vorübergeh. Stilllegung der Brikettfabrik bis 1901, endgültige Stillleg. in 1905

1919 Zusammenlegung der Verwaltung mit Zeche Graf Schwerin auf Lothringen

01.01.1921 Umbenennung in Bergbau AG Lothringen

Zeche Lothringen I und II

Foto mit Blick von Süden auf Schacht I in 1914 aus [Kul00]

um 1936 Übernahme der Mehrheitsbeteiligung durch Wintershall AG, Kassel

1957 Übernahme der Mehrheitsbeteiligung durch Eschweiler Bergwerks-
Verein, Kohlscheid

um 1957 Inbetriebnahme von Zentralförderschacht 1

01.01.1961 Verbund zu Lothringen-Graf Schwerin

Zeche Lothringen I und II

Ansichtskarte 1960er Jahre ungelaufen

28.04.1967 Stilllegung Lothringen, Wetterschacht Lothringen 6 zu Zeche Erin

1992 Übernahme des Grundstücks durch EGR Entwicklungsgesellschaft Ruhr-Bochum mbH

Zeche Lothringen I und II

Luftbild 1960er Jahre vor Stilllegung der Anlage aus [Kul96]

Zeche Lothringen I und II, Pechkokerei

Bauzeit: seit 1887
Ort: Lothringer Straße
Architekt: -
Bauherr: Gewerkschaft Lothringen

Quelle: [Hus98], [Her03], [Kul96], [Kul00]
Zustand: teilweise erhalten

Foto aus [Kul96] entnommen

1887 Inbetriebnahme der Kokerei

ab 1928 vorübergehende Stilllegung der Kokerei

11.05.1928 Versuchsbe-
ginn für Pechverkokung

07/1929 - 01/1930 kurzfristige Steinkohleverkokung in 90 Öfen, anschließend endgültige Außerbetriebnahme der Steinkohlenkoksöfen und Abbruch bis auf die Sohlkanäle

1930-37 Errichtung von 65 Pechkoksöfen in vier Bauabschnitten

15.06.1956 Stilllegung der (Pech-)Kokerei

Zeche Lothringen I und II, Förderma-
schinenhalle

Bauzeit: um 1901
Ort: Lothringer Straße 38
Architekt: -
Bauherr: Gewerkschaft Lothringen

Quelle: [Hus98], [Her03], [Kul96], [Kul00]
Zustand: erhalten unter Denkmalschutz

Foto von 2006

2004-06 Sanierung durch Kemper-Steiner & Partner Architekten

anschließende Nutzung als Kulturwerk Lothringen

Zeche Lothringen I und II, Verwaltung und Kaue

Bauzeit: um 1901
Ort: Lothringer Straße
Architekt: -
Bauherr: Gewerkschaft Lothringen

Quelle: [Hus98], [Kul96], [Kul00]
Zustand: erhalten

Foto Straßenansicht von 2005

spätere Erweiterung

Zeche Lothringen I und II, Verwaltung und Kaue

Foto Rückansicht von 2006

Zeche Lothringen I und II, Maschinen-
haus

Bauzeit: -
Ort: Lothringer Straße 36
Architekt: -
Bauherr: Gewerkschaft Lothringen

Quelle: [Hus98], [Kul96], [Kul00]
Zustand: erhalten

Foto Straßenansicht von 2006

2004-06 Sanierung durch Kemper Steiner & Partner Architekten

anschließende Nutzung als Kulturwerk Lothringen

Zeche Lothringen I und II, Maschinen-
haus

Foto Rückansicht von 2006


Zeche Lothringen I und II, Magazin

Bauzeit: -
Ort: Lothringer Straße
Architekt: -
Bauherr: Gewerkschaft Lothringen

Quelle: [Hus98], [Her03], [Kul96], [Kul00]
Zustand: erhalten

Foto Straßenansicht von 2005

Nutzung als Kulturmagazin Lothringen

Zeche Lothringen I und II, Zentralwä-
sche

Bauzeit: 1956-57
Ort: Lothringer Straße
Architekt: -
Bauherr: Bergbau AG Lothringen

Quelle: [Kul96], [Kul00]
Zustand: nicht erhalten

Foto aus [Kul96]

06.10.1956 Richtfest


Zeche Lothringen, Teerdestillation

Bauzeit: 1899
Ort: Lothringer Straße
Architekt: -
Bauherr: Gewerkschaft Lothringen

Quelle: [Hus98], [Kul96], [Kul00]
Zustand: teilweise erhalten

Lageplan um 1947 aus [Kul00] entnommen

Werkhalle I: Anthracen-
Bearbeitung
Werkhalle II: Naphtalin-
Bearbeitung
Werkhalle III: Destillations-
haus
Werkhalle IV: Kühlhaus

Zeche Lothringen, Teerdestillation

Foto aus [Kul96] entnommen

1944 Stilllegung der Teerdestillation

15.02.1946 Gründung der Organa Anorgana Haver KG auf ehemaliger Teer-
destillation

01.01.1952 Übernahme durch Deutsche Solvay Werke GmbH, Solingen

01.07.1967 Unitecta

Zeche Lothringen, Teerdestillation

Luftbild von 1965 aus [Kul00] entnommen

1963-64 Errichtung des Verwaltungsgebäudes mit Lagerhalle (Bildmitte) zwischen Werkhalle II und Benzolanlage (Halle VI)


Zeche Lothringen, Teerdestillation, Laboratorium

Bauzeit: um 1899
Ort: Kirchharpener Straße / Ecke Lothringer Straße
Architekt: -
Bauherr: Gewerkschaft Lothringen

Quelle: [Hus98], [Kul96], [Kul00]
Zustand: erhalten

Foto von 2006

Zeche Lothringen, Teerdestillation, Werkhalle IV

Bauzeit: -
Ort: Kirchharpener Straße / Ecke An der Halde
Architekt: -
Bauherr: Gewerkschaft Lothringen

Quelle: [Hus98], [Kul96], [Kul00]
Zustand: erhalten

Foto von 2006

zunächst Kühlhaus

1959-60 Ausbau der nur im Untergeschoss massiven Halle für die Produktion von Hart-PVC-Wellplatten, spätere Erweiterung nach Süden und Osten

Zeche Lothringen III

Bauzeit: ab 1901
Ort: Ostwaldstraße, An der Halde, Gewerkenstr.
Architekt: -
Bauherr: Gewerkschaft Lothringen

Quelle: [Hus98], [Her03], [Kul96], [Kul00]
Zustand: nur einzelne Ge-
bäude verändert erhalten

Foto aus [Kul96] mit Betriebsführungsgebäude (links), Kauen- und Bürogebäude (vor dem Wasserturm) und Kesselhaus mit Kamin

1901 Teufbeginn Sch. 3

1905 Förderbeginn Sch. 3

01.04.1906 Inbetriebnahme der Kokerei

1922/23 vorübergehende Stilllegung der Schachtanlage

1924 Stilllegung der Kokerei (spätestens)

1925 Fördereinstellung, Baufeld zu Schächte 1/2

1966 Aufgabe und Verfüllung von Schacht 3

Zeche Lothringen III, Bürogebäude

Bauzeit: ab 1901
Ort: Ostwaldstraße, An der Halde, Gewerkenstr.
Architekt: -
Bauherr: Gewerkschaft Lothringen

Quelle: [Hus98], [Her03], [Kul96], [Kul00]
Zustand: stark verfallen erhalten

Foto 2005

Zeche Lothringen III Benzolfabrik

Bauzeit: -
Ort: Ostwaldstraße, An der Halde, Gewerkenstr.
Architekt: -
Bauherr: Gewerkschaft Lothringen

Quelle: [Hus98], [Her03], [Kul96], [Kul00]
Zustand: verändert erhalten

Foto von 2006

Zeche Lothringen III Waschkaue

Bauzeit: -
Ort: Ostwaldstraße, An der Halde, Gewerkenstr.
Architekt: -
Bauherr: Gewerkschaft Lothringen

Quelle: [Hus98], [Her03], [Kul96], [Kul00]
Zustand: verändert erhalten

Foto von 2006

Zeche Lothringen III Stützwand

Bauzeit: -
Ort: Ostwaldstraße, An der Halde, Gewerkenstr.
Architekt: -
Bauherr: Gewerkschaft Lothringen

Quelle: [Hus98], [Her03], [Kul96], [Kul00]
Zustand: stark verfallen erhalten

Foto von 2005


Chemische Werke Lothringen GmbH

Bauzeit: ab 1905
Ort: Daimlerstr., Dieselstr.
Architekt: -
Bauherr: Gewerkschaft Lothringen

Quelle: [Kul96], [Kul00]
Zustand: nicht erhalten

Foto aus [Kul96]

1905 Übersiedlung von Wilhelm Ostwald nach Bochum nach Verhand-
lungen mit der Gewerk-
schaft Lothringen

1906 Errichtung einer Versuchsanlage zur Umwandlung von Ammo-
niak in Salpetersäure

18.05.1906 Vertrag über die Nutzung des Ostwaldschen Verfahrens durch die Gewerkschaft Lothringen

1908 Inbetriebnahme einer Salpetersäurefabrik und Nitratanlage

1908 Inbetriebnahme einer Salpetersäurefabrik und Nitratanlage

1914-15 Bau einer Natriumsalpeter- und Ammonsalpeterfabrik sowie einer Schwefelgewinnungsanlage für die Sprengstoffherstellung neben der Schachtanlage III unter Beteiligung des Deutschen Reichs

Chemische Werke Lothringen GmbH

Foto aus [Kul00] mit Salpetertürmen

1916 Gründung der Chemische Werke Lothringen GmbH sowie Erweiterung der Anlagen

1919 Betriebseinstellung im Frühjahr; Aufnahme der Düngemittelproduktion im Spätsommer

1920 Übernahme der Geschäftsanteile des Deutschen Reichs durch die Gewerkschaft Lothringen als alleinigem Gesellschafter

1921 Henschel & Co, Kassel sowie Essener Steinkohlen AG werden Mitgesellschafter

1922 BASF wird Teilhaberin; 1929 Übernahme dieses Anteils durch IG Farben

1931 Endgültige Produktionseinstellung der Chemische Werke Lothringen GmbH

Zeche Lothringen IV

Bauzeit: ab 1910
Ort: Hiltroper Straße, Dietrich-Benking-Straße
Architekt: -
Bauherr: Gewerkschaft Lothringen

Quelle: [Hus98], [Her03], [Kul96], [Kul00]
Zustand: nicht erhalten

Foto 1930er Jahre aus [Kul96]

01.06.1910 Teufbeginn Schacht 4

15.09.1911 Förderbeginn Schacht 4

01.10.1911 Inbetriebnahme der ersten Kokerei

Zeche Lothringen IV

Foto von 1967 aus [Kul00] mit Kokerei, Wäsche und Schachtgerüst (links), Waschkaue und Lampenstube (rechts) und Maschinenhäuser (mittig)

1955-57 Erweiterung des Kraftwerks, Errichtung eines neuen Kühlturms sowie eines neuen Maschinenhauses

1957 Fördereinstellung und Übernahme der Förderung durch Schächte 1/2/6

Zeche Lothringen IV, Kraftwerk

Bauzeit: 1925-26
Ort: Hiltroper Straße, Dietrich-Benking-Straße
Architekt: -
Bauherr: Bergbau AG Lothringen

Quelle: [Kul96], [Kul00]
Zustand: nicht erhalten

Foto aus [Kul00] mit Kesselhaus (links)

1927 Leistung: 21,5 MW

1955 Bau eines 40 MW Maschinenhauses durch Firma Heitkamp

1965 Errichtung eines zweiten Kamins

31.08.1975 Einstellung der Stromproduktion und Stilllegung des Kraftwerks Lothringen IV am 23.09.1975

1978-80 Abbruch des Kraftwerks

Zeche Lothringen IV Zentralkokerei

Bauzeit: um 1925-27
Ort: Hiltroper Straße, Dietrich-Benking-Straße
Architekt: -
Bauherr: Gewerkschaft Lothringen

Quelle: [Hus98], [Glü28]
Zustand: nur einzelne Ge-
bäude verändert erhalten

Foto aus [Glü28]

Neubau auf unbebautem Gelände in Nachbarschaft von Schacht 4 mit späterer Erweiterungsmöglichkeit

31.01.1967 Stilllegung der Kokerei Lothringen 4

Zeche Lothringen IV Kohlenturm

Bauzeit: um 1925-27
Ort: Hiltroper Straße, Dietrich-Benking-Straße
Architekt: -
Bauherr: Bergbau AG Lothringen

Quelle: [Hus98], [Glü28]
Zustand: nicht erhalten

Foto aus [Glü28]

Zeche Lothringen IV Kohlenturm

Foto aus [Glü28]

Zeche Lothringen V

Bauzeit: ab 1913
Ort: Castroper Hellweg, Josef-Baumann-Straße
Architekt: -
Bauherr: Gewerkschaft Lothringen

Quelle: [Hus98], [Kul96], [Kul00]
Zustand: nicht erhalten

Lageplan über den Bau einer Kyanisier-Anlage auf Schacht V von 1922 aus [Kul00]

1913 Teufbeginn Sch. 5

1914 Förderbeginn Sch. 5 und Inbetriebn. Kokerei

1915 Fördereinstellung u. Umbau zum Wettersch.

1924 Stilllegung der Kokerei (spätestens)

Verwendung des alten Förderturms von Schacht V für die Zeche "Alter Hellweg" in Unna

Zeche Lothringen V, Holzimprägnier-
anlage

Bauzeit: ab 1922
Ort: Castroper Hellweg, Josef-Baumann-Straße
Architekt: -
Bauherr: Gewerkschaft Lothringen

Quelle: [Kul00]
Zustand: nicht erhalten

Foto mit Salztränkkessel aus [Kul00]

1903 Errichtung der ersten Grubenholz-Imprägnieran-
lage auf Schacht I/II

1922 Verlegung der Imprä-
gnieranlage zu Schacht V

1926 Inbetriebnahme der ersten Schwellen-Hobel- und Bohranlage mit Gebäude (1938 Inbetriebnahme der zweiten Anlage)

1949 Erweiterung der Imprägnieranlage durch ein drittes Tränkaggregat mit Zubehör für Salztränkungen

1951 Bezug eines neuen Betriebsbürogebäudes mit Aufnahme des Labors im Kellergeschoss

seit 16.01.1998 - letzte Änderung: 14.03.2008